Sorry Chrissie!

Eine als provokant wahrgenommene Aussage von mir hat anscheinend mit dazu beigetragen, dass Chrissie sich aus der AG ÖA zurückgezogen hat. In der gleichen Mail, in der sie das mitteilte, stellte sie einen Zusammenhang zwischen mir und einem „Mobbingaccount“ her. Daraufhin haben sich einige Piraten hinter Chrissie gestellt und ich werde als Auslöser für ihren Rückzug sowie als Mobber identifiziert.
Dazu folgendes:
Ich wähle schon mal harsche Worte, um auf von mir wahrgenommene Missstände hinzuweisen und gezielt die nach meiner Ansicht nötige Aufmerksamkeit zu erregen. Mitunter passiert es mir auch, dass ich unangemessen harsche Worte wähle. Keine Frage.
Falls ich Chrissie mit dem Wort „Intrigantenstadel“ in dieser Weise persönlich getroffen habe, tut mir das leid. Das war nicht meine Absicht und ich bitte um Verzeihung.
Ich werde im nächsten Blogbeitrag Stellung dazu beziehen, was mich – konkret – zu dieser Aussage veranlasst hat.
Allerdings möchte ich bitte auch meinerseits gern wissen, was Chrissie konkret mit „Mobbingaccount“ meint und warum sie mich in dieser Form des Mobbings bezichtigt.
War ja vielleicht nicht so gemeint. Kann ja ein Missverständnis gewesen sein. Ich hab seit dem letzten Landesparteitag genau 15 Mails an die Mailinglisten des Landesverbands geschickt. Nur in einer einzigen davon habe ich Chrissie überhaupt erwähnst, nämlich genau in der vom 15. Mai mit dem „Intrigantenstadel“.
In der vorletzten Mail, in der ich auf Chrissie einging – vom 30.03.2013, 13:11 Uhr, mit dem Betreff „Re: [Piraten NRW] Gutachten AVPampa – menschlich bleiben“, habe ich sogar meine ausdrückliche Zustimmung zu ihrem letzten Blogbeitrag zum Ausdruck gebracht.
Wir hatten unsere Differenzen, aber Insgesamt kann ich in meinem Mailarchiv vor dem besagten 15. Mai 2013 auf die Schnelle gar keine Mail finden, in der ich Chrissie auf den MLs des Landesverbands NRW auch nur halbwegs hart angegangen wäre. Geschweige denn überhart.
Von „Mobbing“ kann schon überhaupt keine Rede sein.
Wenn das also ein Missverständnis war und sie mich gar nicht des Mobbings beschuldigen wollte, dann würde ich mich sehr freuen. Es wäre dann auch sehr schön, wenn sie das bitte umgehend aufklären und öffentlich richtig stellen würde.
Weiterhin wurde ich wegen „Äußerungen auf den Mailinglisten des Landesverbands NRW“ zu einer Aussprache mit dem Landesvorstand gebeten. Konkreter wollte der Landesvorsitzende nicht werden und das Gespräch sollte unter der Ausschluss der Öffentlichkeit zwischen mir und dem Vorstand stattfinden.
Das hat für meine Begriffe etwas von einem Prozess (um an dieser Stelle einen unangemessen harschen Begriff wie „Tribunal“ zu vermeiden.)
Nun ist es es in einem zivilisierten Rechtssystem nach meiner Ansicht unter anderem zwingend, Beschuldigte über den konkreten Gegenstand, dessen sie beschuldigt werden, zu informieren, und zwar mit angemessenem Vorlauf. Und für Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit braucht es schon sehr gute Gründe.
Ich habe mich trotzdem zu einer Aussprache bereit erklärt, allerdings ausschließlich öffentlich. Ich sehe keinen Grund für eine nichtöffentliche Verhandlung und es wurde mir auch keiner mitgeteilt.
Ich diskutiere nicht über pauschale, schwammige Vorwürfe zu meinem „Stil“, meinem „Tonfall“ oder dergleichen Dingen, die der subjektiven Wahrnehmung und Beurteilung unterliegen. Das dann bitte ausnahmslos an konkreten Zitaten im Zusammenhang festmachen, dann können wir gern über alles reden. Der LaVo kann mich gern erneut einladen – mit angemessenem Vorlauf von ein paar Tagen und mit einer konkreten, abschließenden Aufstellung sämtlicher meiner konkreten Äußerungen auf den Mailinglisten des Landesverbands NRW, die man mit mir besprechen möchte.
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4 Gedanken zu „Sorry Chrissie!

  1. Dein Stil ist nun mal nicht nur gewöhnungsbedürftig sondern ab und an einfach weit weg von „normal“. Manches mal möchte man sagen „Werde doch endlich mal erwachsen“. Ein anderes mal möchte man sagen „Verschwinde doch endlich, beschimpfen können wir uns selber“. Oder aber auch, „Boah, der schon wieder“.

    Merkst Du was?

    Kritik so zu äußern wie du es machst, ist kontraproduktiv. Ein altes Sprichwort lautet: „So wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus“. Also wundere dich doch nicht, wenn der Kritiker selbst kritisiert wird.

    Vor einiger Zeit schriebst du etwas von „Proaktivem Denken und Handeln“. Ich würde ja fast schon behaupten, das gilt nur für andere, nicht für dich. Ich weiß du kannst das besser. Nur dürfte in Zukunft das arbeiten für dich noch schwieriger geworden sein. Du baust auf und reißt mit dem Arsch nieder. Soll heißen, 1.000 gute Dinge werden durch ein schlechtes Ding zerstört. Nun bist du wieder dran, 1.000 gute Dinge zu tun, ehe deine Arbeit in entsprechender Weise honoriert wird. Is Mist, is aber so.

    Daher gibt es nur einen Rat. Bleibe sachlich und wäge deine Worte _vorher_ ab. Wäge ab was du wie und vor allem wie weit beschädigen könntest. Denn du forderst zwar dass _die_anderen_ konkret sein sollen, den Anspruch an dich legst du nicht so hoch. Du rantest dann wenn du es für notwendig hälst. Du entschuldigst dich zwar hier und öffentlich, jedoch ist das Porzellan bereits zerschlagen. Und eine einfache Entschuldigung hätte an dieser Stelle genügt. Denn das „Ja aber…“ relativiert diese Entschuldigung wieder einfach nur in das was du willst: Eine Generalabrechnung mit „$irgendwas“.

  2. Da ich sehe, dass hier alles eh öffentlich steht, kann ich meine Antwort ja auch öffentlich hier eintragen. Übrigens ist auch das ein Stil, den ich gewöhnungsbedürftig finde.

    Guten Morgen,

    der gemeinte Mobbingaccount ist Nogger Choc gewesen, von dem du
    sagtest, das du das nichst seist. Weiß ich nicht, glaube ich dir aber.

    Über die komplette Amtszeit hinweg habe ich dich nur wahrgenommen als
    jemand, der zwar arbeiten kann wenn er will, aber ansonsten nur basht.
    Zwei persönliche Angriffe auf Twitter haben ja genügt, um dich zu
    blocken. Du entsinnst dich sicherlich.
    Ich habe dann an einem Tag mehrere Anrufe von Leuten erhalten, die mir
    erzählten das du ominöse Hassmails über den Landesvorstand schreibst
    und das an eine große Zahl von Leuten. (So viel übrigens zu deiner
    Rede, wo du Birgit hast auflaufen lassen, sie würde Direktnachrichten
    an Leute schreiben und von deiner Wahl abhalten. Ich denke diese Mails
    hintenrum haben das gleiche Kaliber.)

    Was ich alles gehört habe, wenn ich dann mal nach der Vorstandssitzung
    noch in eine der Diskussionsrunden gegangen bin, ist auch unter aller
    Kanone.

    Es geht um die gesamte Art, wie du glaubst „mitzuarbeiten“. Alles was
    ich wahrnehme, ist destruktive Hetze gegen Leute, die nicht machen was
    du möchtest. Die Internationale am TdpA oder deine Art dort
    herumzuschreien, weil die Diskussionsrunde nicht auf dem Stand war,
    den du haben wolltest, sind nur zwei Beispiele. Dieses pöbeln auf
    Ansage „heute lasse ich mal den Cholerischen Lehrer raushängen“ (oder
    wie auch immer dein Kommentar auf Twitter zu deinem Verhalten den
    ganzen Tag über war) führt nur dazu, das andere Leute nicht arbeiten
    können. Und das geht so einfach nicht!

    Der „Intrigantenstadel“ ist einfach nur eine Sache von vielen, die für
    mich das Fass zum überlaufen bringt. Zumal ich meine Stimme nicht mal
    für das Team Solsken abgegeben habe. Ich bedanke mich für deine
    Entschuldigung.

    Viele Grüße
    Chrissie

  3. Hm. Ich finde du machst es dir ein wenig einfach. Du nimmst dir das Recht Kritik auf eine, teilweise verletzende Art und Weise, zu Äußern und wenn daraus dann Konsequenzen folgen (wie jetzt zum Beispiel Chrissies Rückzug) wunderst du dich wie ein Elefant im Porzellanladen.
    Ich bin eine Freundin von geraden Worten, aber so ganz ohne Sozialflausch funktioniert menschliche Kommunikation eben nicht. Nicht alle Dinge die du sagst kommen beim Höhrer nur auf dem Tatsachenohr an – das Beziehungsohr laucht immer mit.
    Vielleicht überdenkst du mal inwiefern deine teils harsche Äußerungsweise deinen Zielen wirklich dienlich ist.

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